Leistungen

Bei vielen Beschwerden werden die Symptome behandelt, aber die Ursachen nicht erkannt. Verschaffen Sie sich auf unserer Website einen Überblick über unsere Therapiemethoden:

Osteopathie

Osteopathie, Bildnachweis: Fotolia © photophonie

Osteopathie, Bildnachweis: Fotolia © photophonie

Osteopathie ist ein ganzheitliches naturheilkundliches medizinisches Konzept. Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die freie Beweglichkeit der Gewebestrukturen des menschlichen Körpers. Durch eine Störung dieser Beweglichkeit der Gewebestrukturen entstehen bekannte akute chronische Erkrankungen wie z. B.

  • Wirbelsäulenbeschwerden (HWS, BWS, LWS)
  • Gelenkbeschwerden (Fuß-, Knie-, Hüft-, Schulter-, Handgelenk)
  • Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche
  • Narbenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Verdauungsstörungen, Sodbrennen

Bei der osteopathischen Behandlung werden die Ursachen für diese Beschwerden aufgefunden und behandelt.

Osteopathie, Bildnachweis: Fotolia © Adam Gregor

Osteopathie, Bildnachweis: Fotolia © Adam Gregor

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie, Bildnachweis: Fotolia © photophonie

Manuelle Therapie, Bildnachweis: Fotolia © photophonie

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen. Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Die Manuelle Therapie darf nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Manuelle Therapie, Bildnachweis: Fotolia © Dan Race

Manuelle Therapie, Bildnachweis: Fotolia © Dan Race

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik ist eine ärztlich verordnete Bewegungstherapie, ein Heilmittel, das mit speziellen Behandlungstechniken bei Fehlentwicklungen oder Funktionsstörungen organischer oder psychologischer Art angewandt wird.

Massage, Bildnachweis: Fotolia, © Kzenon

 Krankengymnastik, Bildnachweis: Fotolia, © Kzenon

Das Ziel dieser Therapieform ist die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination.
Die Krankengymnastik ist ein wichtiges Element in der Rehabilitation nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen, kann aber auch in der Prävention von Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden.
Der Physiotherapeut erarbeitet je nach Krankheitsbild des Patienten einen individuellen Behandlungsplan. Im Fokus steht dabei die Erarbeitung funktioneller und automatisierter Bewegungsmuster. Von besonderer Bedeutung ist die systematische Wiederholung bestimmter Muskelanspannungen mit dem Ziel der Leistungssteigerung.

Lymphdrainage

Lymphdrainage, Bildnachweis: Fotolia, © muehlberg

Lymphdrainage, Bildnachweis: Fotolia, © muehlberg

Das Lymphsystem hat die Aufgabe, Flüssigkeiten abzutransportieren und zu filtern, die sich im Gewebe bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen ansammeln. Störungen dieser Funktion führen meist zu einer Ansammlung der Gewebsflüssigkeit, die nach außen durch Schwellungen sichtbar wird. Ursachen für Lymphstauungen sind z.B.:

  • Entfernung von Lymphknoten
  • Krebserkrankungen
  • Verletzungen durch Unfälle
  • erkrankte Lymphgefäße

Die Manuelle Lymphdrainage wird von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten auf Anordnung des Arztes eingesetzt, um eine mangelhafte Funktion des Lymphsystems zu unterstützen. Dabei verwendet der Therapeut spezielle Handgriffe, die durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der flachen Hände mit sehr geringem Druck die Flüssigkeit in Richtung Hals verschieben. Teilweise wird über die Atmung und Anregung entfernt liegender Lymphknoten eine Sogwirkung erzielt, die den Abtransport unterstützt. Auf diese Art kommt es zur Abschwellung des Gewebes, Schmerzen werden reduziert und das Gewebe wieder lockerer und weicher, so dass sich auch die Bewegung verbessert.

Lymphdrainage, Bildnachweis: Fotolia, © Brigitte Bohnhorst

Lymphdrainage, Bildnachweis: Fotolia, © Brigitte Bohnhorst

Wärme-Kältetherapie

In der Physiotherapie werden verschiedene Therapieverfahren eingesetzt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erzielen. Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild.

Wärme- Kältetheraphie, Bildnachweis: Fotolia © PhotoSG

Wärme- Kältetheraphie, Bildnachweis: Fotolia © PhotoSG

Die Wärmetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt, weil sie die Durchblutung fördert und entspannend auf die Muskulatur und das Gewebe einwirkt. Verfahren der Wärmetherapie sind zum Beispiel Wärmepackungen, die aus Moor oder Fango bestehen. Wirkung: durchblutungsfördernd, muskelentspannend und schmerzlindernd. Außerdem kommen spezielle Strahler (Heißluft) zum Einsatz, die schmerzende Körperpartien erwärmen. Wirkung: durchblutungsfördernd, schmerzlindernd.

Auch die Kältetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Formen: wie zum Beispiel Kühlpacks, Kompressen, Eisbad oder Eisabreibung. Die Wirkung der Kältetherapie ist je nach Temperatur unterschiedlich. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und verbessert die Durchblutung.

Wärme- Kältetheraphie, Bildnachweis: Fotolia © Andrey Popov

Wärme- Kältetheraphie, Bildnachweis: Fotolia © Andrey Popov

Akupressur

Die Akupressur (von lateinisch acus „Nadel“ und premere „drücken“), japanisch Shiatsu, auch Akupunktmassage genannt, ist eine Heilmethode, die insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der japanischen Medizin angewendet wird. Sie ist neben verschiedenen Massagetechniken und chiropraktischen Methoden auch Bestandteil der chinesischen Tuina-Massage.

Akupressur, Bildnachweis: Fotolia © staras

Akupressur, Bildnachweis: Fotolia © staras

Bei der Akupressur wird stumpfer Druck auf bestimmte Punkte des Körpers ausgeübt. Diese Methode war historisch der Vorläufer der Akupunktur und benutzt dieselben Leitbahnen (Meridiane) und deren Druckpunkte (Tsubo).

Die Akupressur kann in Behandlungen angewandt werden, indem schmerzende Punkte auf Muskeln oder Sehnen einige Sekunden lang mit den Fingerkuppen gedrückt werden.

Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Akupressurbehandlung.

Massagen

Die Massage ist eine der bekanntesten und ältesten Heilmethoden. Die klassische Massage entstand aus einer griechisch-römischen Tradition und wurde im 19. Jahrhundert maßgeblich durch den Heilgymnasten Per Henrik Link und den Arzt J. Georg Mezger vorangetrieben.

Massage, Bildnachweis: Fotolia, © chagin

Massage, Bildnachweis: Fotolia, © chagin

Massagen können sowohl als alleinige Behandlungsform für sich stehen, sie werden aber häufig auch unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt. Massagen können vom Arzt verschrieben werden.

Die klassische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Unterschiedliche Grifftechniken, wie zum Beispiel Streichung, Knetung, Walken, Rollen, Lockern, Hacken, Klatschen, Klopfungen oder Reiben werden dabei von Therapeuten je nach gewünschter Wirkung angewendet.

Neben der klassischen Massage haben sich heutzutage die unterschiedlichsten Massageformen entwickelt: wie beispielsweise Bindegewebsmassage, Aromamassage, Reflexzonenmassage oder Unterwasserdruckstrahlmassage.

Massage, Bildnachweis: Fotolia, © Floydine

Massage, Bildnachweis: Fotolia, © Floydine

Extensionen - Schlingentisch

Die Extensionen ist die Streckung des Gelenks. Der Schlingentisch ist eine Konstruktion, bei der durch die Aufhängung des zu behandelnden Körperteils die Eigenschwere ganz oder teilweise genommen wird. So wird der Schlingentisch und damit die Extension bei akuten und chronischen Schmerzsyndromen sowie zur Wirbelsäulen- und Gelenkmobilisation angewendet.

Extensionen - Schlingentisch, Bildnachweis: Fotolia © haitaucher39

Extensionen – Schlingentisch, Bildnachweis: Fotolia © haitaucher39

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) = Kiefergelenktherapie

CMD -Kiefergelenktherapie, Bildnachweis: Fotolia, © Antonioguillem

CMD -Kiefergelenktherapie, Bildnachweis: Fotolia, © Antonioguillem

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Störung des Kausystems, die häufig mit Kieferfehlstellungen einhergeht. Es kann vielfach zu Schmerzen im Kopfbereich kommen. Da der Mensch auf Fehlstellungen komplex reagiert, sind Ursachen und Folgen einer Fehlstellung im gesamten Körper zu finden.

Typische Symptome sind:

  • Ein- oder beidseitige Kopf- oder Kauschmerzen
  • Nacken-/ Schulterverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Zähneknirschen und Knacken im Kiefergelenk
  • Verhärtungen in der Wange
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Verminderte Mundöffnung

Therapieangebot

CMD-Therapeuten sind Physiotherapeuten oder Osteopathen, die Ihnen eine qualifizierte Behandlung für viele Probleme im Kieferbereich bieten können. Es ist von Vorteil, wenn dies in Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Zahnarzt oder Kieferorthopäden statt findet.

Lasertherapie

Die Anwendungsempfehlungen richten sich vor allem auf oberflächliche Entzündungen von Haut und Schleimhaut sowie auf Verschleißerscheinungen, Entzündungen der Bewegungsorgane und Gelenke, als auch gegen Allergien (z. B. Hausstaub, Tierhaare, Heuschnupfen).

Lasertherapie, Bildnachweis: Fotolia, © Coka

Lasertherapie, Bildnachweis: Fotolia, © Coka

Eine standardisierte Anwendungsform für eine Therapie gibt es nicht. Genauso wie die Geräteleistung variieren die Anwendungsparameter von Therapeut zu Therapeut.

Die Softlaser-Behandlung gilt als nebenwirkungsfrei und schmerzlos. Der Laserstrahl durchdringe die Unterhautschichten und wirke nach Ansicht seiner Anwender als heilsame „Biostimulation“ auf den Stoffwechsel im Bindegewebe. Dies führt zur Regeneration der Hörzellen, zur Stimulation des Immunsystems, zur Forcierung der Zellteilung und zur Aktivierung bestimmter Abwehrmoleküle.

Es werden entweder schmerzende Körperstellen flächig bestrahlt, oder es werden gezielt Akupunkturpunkte behandelt (Laserakupunktur).

Stosswellentherapie

Die Stosswellentherapie ist eine Behandlung, mit der folgende Erkrankungen behandelt werden können:

  • schmerzhafte Verkalkung der Schulter (Tendinitis calcarea)
  • schmerzhafte Fersenspornbildung (Fasciitis plantaris)
  • schmerzhafte Trizepssehnenansatzverkalkung am Ellbogen (Olekranonsporn)
  • Tennis– oder Golferellbogen (Epicondylitis radialis sive ulnaris humeri)
  • Triggerpunkttherapie

Wir verwenden in unserer Praxis das aktuelle Stosswellentherapiegerät der Firma EMS Electro Medical Systems SA.

Schulterschmerz

Schulterschmerz


Fersensporn

Fersensporn


Tennis-/Golferellenbogen

Tennis-/Golferellenbogen


Rückenschmerz Syndrome

Rückenschmerz Syndrome


Patellaspitz Syndrom

Patellaspitz Syndrom

Bursitis trochanterica

Bursitis trochanterica

Kinesio-Tape

Das Kinesio-Tape (Kurzform auch Tapen oder Taping) ist eine Therapiemethode von schmerzhaften Erkrankungen, insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates. Die Behandlung erfolgt durch das Aufbringen von etwa fünf Zentimeter breiten, elastischen Klebebändern auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Klebestreifen zwischen einigen Tagen und bis zu zwei Wochen. Die Tapes werden in zahlreichen Farben hergestellt, wodurch sie nach der Farbenlehre der Kinesiologie angewendet werden können.

Kinesio Tape, Bildnachweis: Fotolia, © ehrenberg-bilder

Kinesio Tape, Bildnachweis: Fotolia, © ehrenberg-bilder